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„Es begann mit Burgern und Kaffee. Nun strebt die Pizza als handwerklich hochwertiges Produkt in Boutiquen des guten Geschmacks eine zweite Karriere an. Allzu gewagte Vorstöße werden von den Kunden aber abgestraft.

von Thorsten Firlus-Emmrich

Es begab sich aber am 24. Dezember 2015, dass ein Mitarbeiter der Pizzeria 485Grad sich am frühen Morgen auf den Weg in die Kölner Südstadt machte. Dort, um fünf Uhr morgens, setzte er den Teig an, schaltete die Lichter wieder aus, verließ den Ort und schloss hinter sich die Tür. Erst 72 Stunden später sollte sich die Mühe auszahlen, das schmale Lokal in der Kyfffhäuser Straße seine Türen wieder geöffnet haben und die erste Pizza binnen einer knappen Minute in der Gluthitze des Steinofens ihrer Vollendung entgegen brodeln und bräunen.“ … weiterlesen